Kunst und Kultur, Musik

DIXIT DOMINUS ~ am Erntedanktag 6. Oktober 2013

WIRSINDDIXIT

Am Tag des Erntedanks ernten wir Chorsängerinnen und –sänger des Chur Cölnischen Chores und Musiker der Klassischen Philharmonie Bonn, Leitung Heribert Beissel, sowie Solistinnen und Solisten, die Früchte unserer Arbeit mit dem

Geistlichen Herbstkonzert, Lutherkirche Bonn, Reuterstraße

6. Oktober 2013, 18 Uhr

Unser Programm für die Konzertbesucher an diesem Abend:

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

Kantate Nr. 61 „Nun komm, der Heiden Heiland“ BWV 61

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Missa brevis in B, Loretomesse, KV 275 (272b) Ausschnitt

 

Georg Friedrich Händel

Dixit Dominus, Psalm 109 (110), HWV 232

 

Ich hebe hier den zweiten Teil des Konzertes, das DIXIT DOMINUS, heraus.

Auf den Wänden der Lutherkirche ist zu lesen

DUBISTFRAGE

DUBISTANTWORT

Für mich die Assoziation zu

WIRSINDDIXIT

und

DUBISTMELCHISEDECH

Auf die Frage „Wer ist Melchisedech“?

Gibt es in wikipedia diese Antwort:

Melchisedech (hebräisch מַלְכִּי־צֶדֶק [malkiˈt͡sæːdæq] „König der Gerechtigkeit“ [„König der Rechtschaffenheit“ http://anthrowiki.at/Melchisedek ], deutsche Aussprache: [mɛlˈçiːzedɛk] oder [mɛlçiˈzeːdɛk]) – auch Melchisedek, Melchizedek, Melkisedek – ist eine Gestalt aus dem Alten Testament, erwähnt in Gen 14,17-19 EU im Rahmen der Abrahamserzählung. Nach ihm benannt ist eine Figur des Decamerone von Giovanni Boccaccio.

Und weiter, speziell zum 110. Psalm

gibt es in allmystery diese Antwort:

Im 110. Psalm Davids heißt es, dass den Priestern im eingenommenem Jerusalem ewiglich die „Weise Melchisedeks” zuteil werde (Ps. 110,4). Das Neue Testament greift diese Schriftbelege auf und bezeichnet im Hebräerbrief Jesus als Hohepriester nach der Ordnung Melchisedeks (Hebr. 7,1-28), dessen Dienst dem menschlichen Priesteramt weit überlegen sei (Hebr. 8,1-10,18). Melchisedek gilt hier als Allegorie auf Jesus Christus, einmal weil grundsätzlich das Geringere von dem Höheren gesegnet wird (Hebr. 7,7), außerdem weil von Melchisedek weder Abstammung noch Ende berichtet sind.

Wer sich heute auf Spurensuche im Internet zu Melchisedech / Melchisedek begibt, findet ein Füllhorn an Antworten,

selbst eine Champagnerflaschenübergröße (30 l) bezeichnet man mit diesem Namen

ganz zu schweigen von den unzähligen religiösen, esoterischen und spirituellen Hinweisen

bis hin zum Melchisedech-Orden.

Auch in der Bloggerszene ist der Name Melchisedek vergeben, meist werden seine Kommentare entfernt, der Herabwürdigungen wegen

auch eBay bietet Melchisedek in Hülle und Fülle an

und literarisch hat Paulo Coelho Melchisedech in seinem Roman „Der Alchimist” die Rolle des väterlichen Ratgebers zugedacht, der sich dem Schafhirten Santiago als Melchisedech und „König von Salem“ zu erkennen gibt.

Meine Melchisedech-Antwort habe ich in Händels DIXIT-Musikstück Nr. 5  „Tu es sacerdos in aeternum secundum ordinem Melchisedech. (Du bist ein Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks)” gefunden. Das Singen bewirkt ein so „außer jeder Gestalt sein“ „ein entrückend-höllisches Gesangsgef(l)echt“ „ein forderndes Außer-sich-sein“, und das alles in 85 Sekunden

Hier ein musikalisches Beispiel dazu Collegium Musicum Uniwersytetu Warszawskiego

Dyrygent: Andrzej Borzym

Ein wunderbarer Einblick in CD-Aufzeichnungs-Arbeiten zum Händelschen DIXIT ist hier zu finden:

Aus der CD MAGNIFICAT – Bach Handel DIXIT DOMINUS

Natalie Dessay, soprano

Karine Deshayes, soprano

Philippe Jaroussky, countertenor

Laurent Naouri, baritone

Tobny Spence, tenor

Choir & Le Concert d’Astrée

Emmanuelle Haïm, Dir.

Dixit anders: Arme und Hände als Notenbögen – (wobei sich hier auch ein Bach eingeschlichen hat, jedoch nicht der aus der Kantate 61)

Tecum principium in die virtutis tuae

De torrente in via bibet ab 1:19

und mehr

Dominus a dextris tuis, confregit ab 0:30

De torrente in via bibet ab 4:29 bis 7:48

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Unsere nächsten Chur Cölnischen Konzerte:

MESSIAH von Georg Friedrich Händel

Sonntag, 8. Dezember 2013, 18:00 Uhr, Stiftskirche Bonn (Kölnstraße)

CARMINA BURANA von Carl Orff

Giacomo Meyerbeer • Ombre légère

Ouvertüre und Walzer aus der Strauß-Dynastie

Mittwoch, 1. Januar 2014, 18:00 Uhr, Beethovenhalle Bonn

Kategorie: Kunst und Kultur, Musik

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Meine Geburts- und Heimatstadt ist Wien an der Donau. Die Welt erschloss sich mir weiter am Rhein ~ in meinen Lebensentwürfen mit Menschen meiner Liebe. Mitteilen und Teilen in und mit POETRY-SIGHTS, das ist, was mich antreibt, die Seite hier zu betreiben für alle, die Sinn dafür haben.