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Eines langen Abends Freude ~ Echt Leben mit Ulrich Schaffer

Ulrich Schaffer - Echt Leben_20160502_Königswinter

ECHT LEBEN ~ Ulrich Schaffer, Lesung in Königswinter am 2. Mai 2016, 19 bis 22 Uhr

 

Mein Resümee: EINES LANGEN ABENDS FREUDE

 

für Elisabeth

 

Nach dem Willkommen an mehr als hundert Besucherinnen und Besucher findet Barbara Utz, Telefonseelsorge Bonn/Rhein-Sieg http://www.ts-bonn-rhein-sieg.de/ ~ als Veranstalterin des Abends ~ mit einem Text aus dem „Handbuch der Mutigen (Ulrich Schaffer, Kreuz Verlag)“ den übergangslosen Einstieg. Denn, „Der Mutige“ ist einer ihrer Lieblingstexte, führt er doch auch zum Kern„geschäft“ einer bzw. dieser Telefonseelsorge, in der 90 Ehrenamtliche dem Anrufer / der Anruferin zuhören, ihm/ihr „ihr Ohr leihen“ als HörkünstlerInnen, und sich als GesprächspartnerInnen anbieten.

 

Der MUTIGE

vertraut auch noch nach vielen Enttäuschungen.

Er führt kein Buch über seine Verletzungen.

Er hat es zu einer seiner wichtigsten Übungen gemacht,

jeden Tag immer wieder neu zu beginnen.

Er sieht den Morgen als Moment der Verheißung.

Er glaubt,

dass es besser ist zu vertrauen

und gelegentlich enttäuscht zu werden,

als gar nicht mehr zu vertrauen……

Sein Mut, so zu handeln,

beruht auf dem Wissen,

dass sich die Welt auftut und zugänglich wird,

wenn ein Mensch vertraut…..

So hat er den Begriff „grundlegendes Vertrauen“

für sich entdeckt.

Jetzt vertraut er oft ohne einen Grund,

um zu vertrauen.

Häufig beginnt bei seinem Gegenüber

durch diesen Vorschuss an Vertrauen

eine Veränderung…

Buchtitel: Handbuch der Mutigen

Sichtlich freudig gestimmt übernimmt Ulrich Schaffer „seinen“ Leseabend, „erleichtert“, sich nicht als Einleitung seine Biografie angehört haben zu müssen, denn: die kenne er ja schon.

So verbreitete sich der erste, gemeinsame, „hörbare“ Schmunzler im Veranstaltungsraum der Evangelischen Kirche in der Friedenstraße 29.

Und los ging’s mit Texten, Gedichten, Anekdoten, zwischendurch Denkpausen, vermittelt, als wäre ein Abend unter Freundinnen und Freunden. Wir konnten sie hören, die sprichtwörtliche Stecknadel im  Fall. Bis, ~ das nehme ich hier vorweg ~ ein Herr in der ersten Reihe seinen Un-Mut (der Text des Mutigen zu Beginn hat ihn somit nicht erreicht) zu Gehör brachte, das wäre ihm alles zu lang, und ein sich-kürzer-fassen wäre in seinem Sinne gewesen. Sprach’s und ging.

Nun zu dem, was zum Glück mit tiefen Gedanken „dazwischen lag“.

Ulrich Schaffer bezeichnet sich selbst als Schriftsteller und Lyriker (nicht als Theologe)- Er beginnt mit einem Gedicht aus

Mit offenen Augen_Ulrich Schaffer_Neue Gedichte 2015-2016

NADELÖHR

(Gedichtband „Mit offenen Augen“, Neue Gedichte 2015-2016,S. 35, Eigenverlag)

Mit dem dunklen Meer ausgebreitet vor mir,

durchdringe ich die Nacht  mit meinen Augen.

Ich halte still, die Wellen ruhen.

Hier ordnen sich die Dinge,

hier kommt der Mond zur Erde

mit seinem Maß für Ebbe und Flut.

Hier trage ich eine Schüsselvoll

meiner alten Seele ins Licht.

Kein Licht ohne Nacht.

Keine Erkenntnis ohne Blindheit.

Keine Weite, ohne davor das Nadelöhr.

Ulrich Schaffer

Nadelöhr: kein Licht ohne Nacht

Nadelöhr als Teil einer Eieruhr, Eieruhr: das Leben

Wird es gelingen, durch das Nadelöhr zu gehen? Wenn nicht, ist die Weite (ober- und unterhalb der Verengung) nur oberflächlich.

EINE GANZE WELT

(Gedichtband „Mit offenen Augen“, Neue Gedichte 2015-2016,S. 46, Eigenverlag)

Eine ganze Welt in mir

will sich befreien,

um ins Licht aufzusteigen.

Vielleicht will ich mich

von mir selbst befreien,

um mit Fetzen Licht

neu zusammengesetzt zu werden

in einer Wirklichkeit,

die mich anders denkt,

als ich mich dachte.

Ulrich Schaffer:

Wir wollen uns erneuern / neu erfinden (ist im Menschen angelegt)

ECHT LEBEN

Wir erleben in einer Welt der Zerstreuung, der Ablenkung. Bei uns zu sein ~ schwierig.

Wer nicht „echt lebt“ lebt im ANDERSWO, wie ein Saboteur seines eigenen Lebens.

BEI SICH SEIN (Geschenkheft, Kaufmann Verlag, ISBN 9783780612489)

https://www.kaufmann-verlag.de/de-kaufmann/buecher/buch/Bei-sich-sein-612489.php

Bei sich zu sein,

zum Herzen der Welt kommen

durch die Wohnung der eigenen Seele.

Es ist kein Luxus,

sondern notwendig für den Bestand der Welt

Bei sich sein ~ als politischer Akt ~ auch in dem was wir jetzt um uns erleben. Denn: die furchtbaren Grausamkeiten sind mit Menschen, die „bei sich sind“ nicht zu begehen!

VERTRAUE DEINER INNEREN WEISHEIT

Vertraue deiner inneren Weisheit,

in der du den Weg gehst, der tief in dir angelegt ist.

Dein Leben muss sich nicht ändern um gut zu sein.

Vielleicht verändert sich dein Leben gerade dann

wenn du das mit deinem Wesen verstehst.

Du musst nicht kriechen,

dich nicht auf deine Schuld konzentrieren

nicht immer an dir zweifeln.

Ahnst du die Möglichkeiten

wenn du dich selbst annimmst?

Alle Verwandlung geschieht gerade da, wo wir stehen.

Sie geht von innen nach innen.

Die Heilung jeder Wunde beginnt da, wo wir leiden.

Gehe bedächtig den stillen Weg zu dir.

Das, was du verändern willst,

ist die Herausforderung des Lebens an dich.

Das ist die Arbeit, an der du reifst.

Du, nur du, verwirklichst, was du für dein Leben träumst,

und langsam wirst du zu dem Menschen,

den du dir vorgestellt hast.

Die weite Reise zu uns selbst

ist voller Abenteuer und Schwierigkeiten.

Uns begegnet das Unverständliche,

das Notvolle und Beängstigende.

Die Schatten unser Vergangenheit,

die Skelette des Totgeschwiegenen,

das Verdrängte und nicht Angenommene,

sie alle bedrängen uns, aber es lohnt sich,

an ihnen vorbei und durch sie hindurch

den Weg zu finden, der dich aufblühen lässt.

Ulrich Schaffer

entnommen dieser Quelle: http://www.sonnenstrahlenblumen.de/motivation-1.html

Wenn wir nicht bei uns sind, wo sind wir dann? IN DER FREMDE

(bist du jedoch bei dir) … dann werden andere lernen, dich zu achten

Dogmen / Ideoligien / Religionen: was davon für uns nicht funktioniert, hinter uns lassen

Dazu ein theologischer Gedanke zu SÜNDE und  ihrer Ursprungsbedeutung. Ulrich Schaffer zeigt uns eine aufgemalte Zielscheibe:

αμαρτία (Hamartia, Sünde), im Griechischen als Maß auf der Zielscheibe zwischen dem schwarzen Mittelpunkt und dem Punkt, der getroffen wurde. Die Entfernung, bzw. Zielverfehlung wurde als Sünde bezeichnet (mit Angabe, wie viel, zum Beispiel 1 m daneben = 1 m Sünde).

Erst durch den Apostel Paulus entsteht die „moralische Sünde“, durch die das Ziel der Reinheit verfehlt wird.

Das Ziel zu verfehlen = wir verfehlen uns. (Der Umkehrschluss) Ich möchte mich nicht verfehlen, ich möchte mir begegnen. Das ist (m)ein LEBENSLANGES PROJEKT

Ulrich Schaffer ~ und das macht ihn mir erst recht sympathisch ~ erzählt aus seinem Privaten. Wenn er an seinem PC sitzt und schreibt ~ er hat sich einen stimmigen Inspirationsraum geschaffen, so vermute ich ~ dass es ihm nachts erst nach drei- bis viermaligem zwischendurch wegschlafen möglich ist, zu Bett zu gehen. Denn die Zeile will noch geschrieben sein und noch eine und so weiter, und übergangslos setzt sich der Schaffensdrang morgens fort „bleibe im Schlafanzug, egal ob jemand kommt (zum Beispiel der Briefträger)“. Ich kenne von mir ähnliches Sein, mit dem ich mich eins fühle.

Dazu habe ich diesen Text gefunden ~ ein Zusatz, außerhalb des Leseabends (wie schön, wenn Gehörtes „der vernommenen Wirklichkeit entspricht“:

Nach Mitternacht

Um Mitternacht beginnt die Versuchung:

noch ein paar Minuten aufzubleiben,

noch die Gedichtzeile zu finden, die den Tag abrundet,

zu hören ob Angela M. etwas Neues

zu den Flüchtlingen gesagt hat,

und – vielleicht am wichtigsten –

zu spüren, ob ich ein anderer bin,

als der, für den ich mich hielt,

und damit glücklich zu sein.

Und dann noch ein paar Minuten,

um mir selbst zu zeigen,

dass das Verborgene das Eigentliche ist,

und ich es nicht gesehen habe, ein Leben lang.

Es könnte um 0:10 und 1:13 geschehen.

Und dann noch die wertvollster aller Minute,

in der ich feststelle, dass es so ist, wie es ist,

und ich mich genau in dem Moment aufrichte,

und größer werde als ich je war,

weil ich Demut übe – ohne es zu wissen,

diesen Mut, nichts anders zu wollen, als es ist,

und damit alles zu verändern.

25. September 2015 16:05

Das Leben der anderen darf kein Ersatz sein, sich selbst zu begegnen / zu finden.

Gestalten ~ Wenn ich bei mir sein will

dann fällt das Auswechselbare von uns ab, ein bewusster Vorgang, der auffordert weiterzumachen, (auch wenn es nicht mehr stimmt …)

Helligkeit gewisser Momente

Fünf Sinne

als Vorbereitung für den Tod

Wie ein Maler seine Leinwand gestaltet

Entsprechungen: Leinwand ist mir mit meiner Geburt gegeben worden

Ausweglosigkeit ~ gibt es so nicht; innerhalb der Begrenzung gibt es viele Möglichkeiten: „Man“ sollte beginnen

Interesse am eigenen Leben

Die Generation unserer Eltern oder Großeltern sagten zu uns:

„Denk‘ doch nicht immer an dich!“

Aber: wenn ich an mich denke, kann ich erst recht an die anderen denken.

Das Meer zu sehen

NUR (zu sehen)

weiter nichts. …

ohne einzugreifen in den Prozess, der du bist

ich bin nur da, um dich wahrzunehmen

und wenn das zum Austausch führt, HABEN WIR DEN HIMMEL AUF ERDEN.

Du gehörst dir

Du gehörst dir.

Dir gehört deine Zeit.

Deine Energie gehört dir.

Du verfügst über deine Begabungen.

Du kannst sie festhalten

oder sie dir nehmen lassen.

Du kannst sie weggeben

oder sie in dir vergraben.

Du kannst bewusst mit dem umgehen,

was du besitzt oder du kannst dir dein Leben

durch die Hände rinnen lassen.

Es ist deine Entscheidung.

Wenn du dich nicht entscheidest,

werden andere die Entscheidung für dich treffen,

und du wirst langsam und fast unmerklich alles verlieren,

was du kaum besessen hast,

und immer ärmer werden.

Entscheiden heißt wach werden,

und wach werden heißt entscheiden.

Ulrich Schaffer

Bewohne deine Handlungen

Bewohne deine Handlungen,

sei in den täglichen kleinen Pflichten,

so wie in den Abenteuern,

die dich tief berühren.

Sei in deinen Worten,

oder sprich sie nicht,

wenn du sie nicht meinst.

Entdecke deine ganz eigene Meinung

und übernimm nicht unbesehen

die Ansichten anderer,

die dein Leben nicht leben werden.

Sei in deinen Augen,

lass dein Inneres durch sie sichtbar werden.

Sei du da wo du bist.

Jeder Tag ist einmalig,

und jeder Begebenheit ist etwas abzugewinnen.

Schaffe dir ein Heim in dir selbst,

so dass du gern bei dir bist

und dich mit dir selbst wohlfühlst.

Du, und nur du,

hast am Ende dein Leben zu leben,

darum kannst nur du entscheiden.

Ulrich Schaffer

dieser Quelle entnommen: http://www.sabia-vita.de/index.php/sabia-vita/philosophie

Weg zu sich selbst

Ratschläge zwar hören, aber selbst entscheiden, was ich mache …

Geh‘ den zarten Regungen in dir nach.

„Das tut man nicht“: so geben wir unser Leben aus der Hand

Ulrich Schaffer:

Ich glaube, dass ganz viel von dem Unheil auf der Welt geschieht, weil dem „man“ zu viel Beachtung geschenkt wird.

Ohne Verletzung geht es nicht, wenn wir nicht verletzen, verwöhnen wir

Dazu gab Ulrich Schaffer in der späteren Diskussion Einblick in ein privates Verwöhngeschehen, das den Aspekt anschaulich macht:

Im seinem Freundeskreis gab es immer wieder Kinobesuche, wobei einer der Freunde nie Geld für die Kinokarte dabei hatte. Natürlich haben ihn daraufhin die Freunde eingeladen, mit ins Kino zu kommen. Da dieses kein-Geld-dabei-haben sich wiederholte wurde das dem Freund gegenüber thematisiert ~ nichts änderte sich.

Nun stand der Tag eines Ausfluges an, eine Kanufahrt wurde geplant. Für Verpflegung sollte jeder selbst sorgen. Wer hatte nichts zu essen dabei? Der Freund! Fern ab von der Möglichkeit, noch etwas zu kaufen, ging der Freund diesmal leer aus und musste zusehen, wie die anderen es sich schmecken ließen. Sie wollten ihn nicht mehr verwöhnen …

Diese „Geschichte“ mochten zwei Leseabendzuhörer nicht so stehen lassen. Sie waren der Meinung, das Problem wäre die falsche oder mangelnde Kommunikation gewesen bzw. man hätte trotzdem „dem Freund“ von der eigenen Verpflegung etwas abgeben müssen.

„Wir anderen“ im Saal waren d’accord. Für mich war das ein anderes Beispiel für „ansonsten Co-Abhängigkeit“

Fazit: Die anderen denken nicht immer nur an mich, die denken (auch) an sich.

Ich muss lernen, das Leben so anzusehen wie es ist und es nicht mit ILLUSIONEN zu vergeuden.

Zum Verwöhnen, wie das Wort wahrscheinlich normalerweise verstanden wird, habe ich diesen Text aufgespürt:

27. November 2014 (Ulrich Schaffer)

Es ist Zeit, unsere Verwöhnung abzulegen

Es ist Zeit, unsere Verwöhnung abzulegen,

uns selbst nicht mehr zu verhätscheln,

als wären unsere persönlichen Probleme

das Wichtigste auf der Erde.

Es geht um unendlich viel mehr.

Die Existenz unserer Welt ist gefährdet.

Wir werden nicht sterben an dem Verlust unseres Luxus,

aber andere werden sterben

an dem, was wir uns nicht versagen können.

Wir dürfen unsere Ernsthaftigkeit

nicht an Nebensächlichkeiten verschwenden

und dabei den Überblick verlieren.

Es wird immer nötiger, uns selbst

und einander Verzicht abzuverlangen

und neu zu entdecken, dass weniger mehr ist.

Verwöhnung ist Untergang im Selbstmitleid

und Vernachlässigung des großen Auftrags.

https://www.facebook.com/299649540068051/photos/a.299867303379608.78642.299649540068051/886279858071680/?type=1&theater

Keine reife Lebensform: Verletzt sein / beleidigt sein

Das ist keine reife Lebensform, sondern ein klassischer Ausdruck der Verwöhnung.

Aktuelles Beispiel: 50 Millionen Türken fühlen sich verletzt durch das Schmäh„Gedicht“ von Jan Böhmermann.

Und hierzulande ist ein Argument: Das (Schmäh„Gedicht“) kann man nicht tun, der Preis ist zu hoch. Denn wir sind „abhängig“ von der Türkei, von Präsident Recep Tayyip Erdoğan, mit dem wir in der Flüchtlingsfrage „einen Pakt geschlossen haben“.

Auch wenn dieses Schmäh„Gedicht“ eher Mist als Lyrik oder gute Satire ist: Wenn (im übertragenen Sinn) ich durch eine meiner Handlungen meine Freunde verliere, sind sie es nicht wert. Die Alternative dazu ist keine Alternative. Der Preis ist O.K., den muss ich zahlen.

LIEBE

Am stärksten wirkt sich verletzt sein / beleidigt sein in der Liebe aus. Wir haben so eine seltsame Vorstellung von der Liebe. Weil wir nicht wachsen wollen beenden wir Liebesbeziehungen wie beispielsweise eine Ehe.

Eine Affaire (allein) ist (noch) kein Grund, eine Ehe aufzugeben. Zumeist ist die Person, mit der eine Affaire eingegangen wird, die Projektion einer in der Ehe nicht gelebten Wesensart. Sind die Ehepartner für einen Neuanfang bereit, so sollte das miteinander gelingen. Mehr in Ulrich Schaffers Buch „Du bist gegangen“ https://www.ezs.cc/shop/spiritualitaet/buecher-von-ulrich-schaffer/du-bist-gegangen/

Die Affaire war auch ein Diskussionsthema (siehe weiter unten).

Verwöhnungen haben keinen Platz mehr.

MUT zu Veränderung

Mausgrau zu leben ist kein Leben

Mut zu haben: So will ich nicht mehr leben

so zu leben ist unter meiner Würde

das entspricht mir nicht

Ulrich Schaffer lässt uns wieder teilhaben durch diese private „Episode“ von einem Abend zu viert:

„Meine Frau Waltraud, ich und eine Freundin“ sind in einem intensiven Gesprächsaustausch. Der Mann der Freundin beteiligt sich nicht an der Unterhaltung. An einer Stelle sagt er plötzlich: „Da kenne ich eine Geschichte.“ Es stellt sich heraus, dass diese Geschichte rein gar nichts mit der vorher intensiven Unterhaltung der anderen zu tun hat.

Mit dieser Vorgehensweise verhindert der Mann, dass Neues entsteht.

Das steht stellvertretend zu diesen vielen Geschichten, die jemand „einstreut / erzählt“, womit er/sie sich selbst davon abhält, selbst eine neue Geschichte zu schreiben. Wie in einem anderen Beispiel, wenn eine Frau, die schon Jahrzehnte von ihrem Mann getrennt / geschieden ist, immer wieder berichtet, dass ihr Mann sie verlassen hat. Damit hindert sie sich, diesen Lebensabschnitt hinter sich zu lassen und ein neues Kapitel im eigenen Leben aufzuschlagen.

ICH BIN EIN PROZESS

ich bin ein Er-Eignis

ich bleibe meiner Vergangenheit nicht treu

und doch bin ich der / die geworden, der / die ich jetzt bin

und meinen jetzigen Prozess begünstigt,

was ich davor war

ICH BIN IMMER IM PROZESS

das ist nicht anstrengend,

anstrengend wäre,

festzuhalten.

AUGENBLICKE

Augenblicke

von sich selbst sollte man sich keine Bilder machen

400 Seiten mit Fotos und Grafiken ~ von sich selbst sollte man sich keine Bilder machen

Diesen „Einwurf“ habe ich gefunden:

Ulrich Schaffer

Neues Umarmen

“Zerbrochene Bilder lassen die Wahrheit,

die hinter ihnen liegt,

stärker durchscheinen.”

Nachdenken, bewusster leben, sich mit Freunden austauschen, darum geht es in diesem Buch. Auf den meisten Seiten ist Platz um Eintragungen zu machen und es als Werkbuch zu gebrauchen. Ein Buch, um sein Leben zu verändern, wenn man will.

https://www.ezs.cc/shop/spiritualitaet/buecher-von-ulrich-schaffer/augenblicke-ein-taeglicher-begleiter/

KEINER MEINER WEGE IST BEDEUTUNGSLOS

Es liegt an mir, nichts als endgültig zu sehen,

nichts zu entwürdigen und über anderes zu stellen

So baut sich manchmal ein Leben auf, das interessant und spannend ist.

Ulrich Schaffer: eine schöne Überraschung ist, dass auch mit 74 Jahren … alles ein Prozess ist

DAMALS hattest du einen Traum

DANN zerfiel der Traum

STÜCKE sind mehr als das Ganze

vielleicht werden wir nur durch das Zerbrechen heil

wenn ich das so sehe

bin ich UNZERSTÖRBAR

Zitat:

„Alles hat einen Sprung, einen Riss,

und da kommt das Licht herein“

Leonard Cohan

Wir haben die Wahl

Du und ich, wir haben die Wahl:

uns für die Liebe zu entscheiden,

für die sanfte Hand,

die beim Aufbau des Lebens zupackt,

für den mitmachenden Blick,

für die Zuwendung, die angstfreie Räume schafft,

für dein und mein Wachstum,

wenn auch durch Schmerzen.

Es ist unsere Wahl.

Wir müssen sie treffen gegen die Gefühle der Schwäche,

gegen die Trägheit des Herzens,

gegen unsere Vordergründigkeit,

gegen alle gutklingenden Ausflüchte und Erklärungen,

die uns doch nur in die Einsamkeit führen.

Dazu brauchen wir den Mut zur Standhaftigkeit

gegen jede Zerstörung,

den Mut zur Festigkeit

gegen die Ordnung, die den Tod verbreitet,

und den Mut zur Entschiedenheit

gegen die Hoffnungslosigkeit,

den Mut, dein Leben so zu lieben wie mein eigenes

und mich in dein Herz aufnehmen zu lassen.

Ulrich Schaffer

https://www.facebook.com/299649540068051/photos/a.299867303379608.78642.299649540068051/698469886852679/?type=1&theater

Ulrich Schaffer bezeichnet den Text als: FRECH

Nomade des Geistes (Engl. text follows German text)

Was wäre das für ein Weg:

an den ausgestopften Menschen vorbei,

an den Kürbissen und Melonen.

Vorbei an den Gestiklügnern,

die mir ihren wedelnden Armen

die Wahrheit beteuern

und sie so billiger machen.

Vorbei an dem Schillern, dem Lächeln,

dem schlauen Geflüster, der Besserwisserei,

vorbei an dem selbstgefälligen Grienen.

Und hinein die Wüste,

mit dem klirrenden Flirren der Sonne,

mit dem Frost in der Nacht,

dem unerreichbaren Horizont.

Ein Nomade des Geistes werden,

verwegen unterwegs,

auch ohne die letzte Absicherung.

Ohne Beteuerung und Entschuldigung,

nur gehen, von Oase zu Oase,

Fuß vor Fuß

in das Unbegreifliche,

zu dem auch ich gehöre,

so wie du.

Ulrich Schaffer

https://www.facebook.com/299649540068051/photos/a.299867303379608.78642.299649540068051/932785246754474/?type=1&theater

unterwegs zu bleiben

IMMER JÜNGER

Text frei vorgetragen:

die Dinge, die mich älter gemacht haben, fallen von mir ab, ich habe nichts mehr zu verlieren, das macht jung.

FÜNF ZIELE

Ziel 1

In Bewegung bleiben

Es geht weiter

Das Ende ist immer nur

ein getarnter Anfang

Sieh die Schmerzen …

Und die Einsamkeit …

alles auf den Kopf stellen,

umkehren

Ziel 2

Sich behaupten, Nein sagen

Nein-Heft (gibt es nicht mehr)

Nein ist ein heiliges Wort

Es gibt viele Bereiche im Leben,

wo ich NEIN sagen kann

Sich verweigern

Es gibt Momente,

da müssen wir

einen Stand(punkt) einnehmen

subtile Brutalität ist

ein getarnter Übergriff,

: sich ihr mit Kraft und Überzeugung entgegenstellen!

perfide Sätze:

Der andere drückt mit seine Meinung auf

„Ich denke, du siehst das auch so“

Ziel 3

Klarheit durch Entscheidung

Wo wir Entscheidung abgeben

werden wir unsere Freiheit abgeben

Für so manchen sind Entscheidungen schwer,

aus Furcht, Fehler zu machen.

Oft ist das, was wir nicht tun die stärkere Aussage

Widerstand: Wenn Konträres verlangt wird, werde ich mich widersetzen

Ziel 4

Tiefe

Endlose Seele,

~ die wir vernachlässigen ~

Oberflächlichkeit

Die eigene Tiefe immer mehr entdecken

Mut machen

„Vereinfache dein Leben“

ja,

oder eher

„Leben kompliziert nehmen“

Die Mauer

(Gedichtband „Mit offenen Augen“, Neue Gedichte 2015-2016,S. 35)

Ich sehe den krummen Weg,

der meine Füße anzieht.

Ich sehe das Buch,

das mit jeder gelesenen Seite leerer wird.

Ich sehe dein Gesicht und habe Angst,

es könnte seinen Inhalt verlieren.

Ich sehe das Ende und übe,

es als Anfang zu deuten.

Zitternd erkenne ich,

dass alles unendlich viel mehr ist

als ich wahrnehmen kann.

Auch ich selbst

Ziel 5

Aus einem Stück leben

DIE OPFERUNG, Roman

dazu zwei Gedanken: Liebe ~ Gewalt

passt das zusammen?

Gewalt ist nicht die Antwort

auf Gewalt

oder doch

Gewalt anwenden,

um andere Gewalt zu verhindern

auf Facebook sind einige fortlaufende Texte, von Ulrich Schaffer online gestellt, aus dem Roman DIE OPFERUNG zu lesen ~ mit einer Papst„figur“, die es noch nie gegeben hat …

https://www.facebook.com/299649540068051/photos/a.299867303379608.78642.299649540068051/1168496029850060/?type=3&theater

Integrität

Das Wort bleibt im Raum stehen. Ulrich Schaffer sagt: Ich möchte gar nicht auf die Uhr schauen … Und somit schließt sich hier der Kreis und ich greife die zu Beginn vorweggenommene Szene wieder auf:

… ein Herr in der ersten Reihe: das sollten Sie aber doch tun (auf die Uhr schauen), das ist alles zu lang, sie hätten sich besser kürzer gefasst, ich wäre ja fast eingeschlafen. Darauf Ulrich Schaffer (sinngemäß): Sie müssen hier nicht sitzen, sie können ja auch gehen. Und: er ging. (da ist es 20:30 Uhr). Wir anderen alle lauschen nach dieser unerwarteten Irritation weiter gebannt.

Der nächste, ausgesprochene Gedanke:

Die Metapher vom

Sand waschen,

wonach dann das Gold da liegt

:

wir haben abgestreift was wir nicht waren

In sich gehen / bei sich sein

Vom verlorenen Sohn steht geschrieben:

Und er ging in sich

er war also davor nicht bei sich

Das bedeutet, dass er sich daran erinnert,

als er vor dem Nichts steht,

dass er einen Vater hat

und will sein Leben in Ordnung bringen.

Das gelingt, weil sein Vater ihn mit offenen Armen wieder aufnimmt

Auch der andere Sohn

ist nicht bei sich,

denn er war immer nur gehorsam

und nicht eigenständig

Sich immer wieder neu erfinden

Ulrich Schaffer möchte sich fotografisch neu erfinden:

er möchte nur das Licht fotografieren,

Obwohl Licht nur zu sehen ist, wenn es auf etwas fällt.

Und während er uns das mitteilt, schmunzelt er

: vielleicht über sich selbst und diese Vision …

„Ich glaube, dass das Leben ein ganz großes Mysterium ist. Und dieses Geheimnis bin auch ich.“

Das ist der Schlusssatz des Leseabends

APPLAUS

Ich freue mich nun über von Ulrich Schaffer in der Pause signierte Bücher.

„Mit offenen Augen, Gedichtband“ für mich mit der Signatur … viel Freude beim Entdecken des Wunders des Lebens

und

„Leuchtende Natur“ für meine Freundin Elisabeth mit der Signatur … die Natur lieben, in ihr aufgehen

Leuchtende Natur

https://www.ezs.cc/shop/interessante-neuheiten/leuchtende-natur-inspiration-fuer-das-leben/

 

Der Abend setzt sich fort mit einer Diskussionsrunde

 

Die angesprochenen Themen habe ich zum Teil in den Leseabend integriert, zum Teil hier im Zusammenhang aufgeschrieben.

1. Thema

VERWÖHNEN ~ (siehe auch Kapitel „Weg zu sich selbst“, Episode Kinokarte / Verpflegung)

VERLETZEN / KONFRONTATION / BELEIDIGT SEIN / VERANTWORTLICH SEIN

Fazit: Die anderen denken nicht immer nur an mich, die denken (auch) an sich.

Ich muss lernen, das Leben so anzusehen wie es ist und es nicht mit ILLUSIONEN zu vergeuden.

Die wenigsten Menschen bejahen das Leben,

sie haben immer einen Grundärger in sich,

weil das Leben sich nicht so verhält wie sie es möchten.

Das fällt Ulrich Schaffer besonders in Deutschland auf.

Weil wir nicht wachsen wollen beschuldigen wir andere. Da gibt es viele subtile Formen.

Beleidigt sein ist auch eine Form davon.

Ulrich Schaffer lässt uns wieder in sein Privates blicken:

„Beleidigt sein“ hat er als Kind bei seiner Mutter „gelernt“.

Doch: seine Frau hatte dafür keinen Sinn. „Sie hat mich abblitzen lassen.“

Einwurf aus dem dem Publikum:

Wenn ich nicht mehr verwöhne riskiere ich Konfrontation.

Ulrich Schaffer: Verwöhnen stoppt die „Weiter“-Entwicklung.

Wir scheuen die Konfrontation, weil wir ein System entwickelt haben, dem Problem auszuweichen.

„Ich wollte doch niemanden verletzen.“

Das ist gar nicht möglich, einander nicht zu verletzen. Durch meine Andersartigkeit sind Konfrontationen „vorprogrammiert“.

Es wird eine Herausforderung.

Wir sollten affirmieren (bejahen), dass wir einander verletzen bzw. verwöhnen, wenn auch nicht vorsätzlich, und uns gegenseitig darauf aufmerksam machen „Wenn du das siehst bei mir, dann sag‘ mir das und ich sage dir das.“

Damit finden wir die Lösung.

Eine andere Art von Verletzung:

Ein Kind an der Hand der Mutter reißt sich los und ist dabei, über die Straße zu laufen. Natürlich wird die Mutter, um das Schlimmste zu verhindern, das Kind zurückreißen, womit sie dem Kind körperlich weh tut, es verletzt ~ auch im übertragenen Sinn.

Die größte Verletzung, die wir auslösen können, ist, nicht verletzen zu wollen. Denn damit geben wir den anderen der Verwöhnung hin.

Ich bin vom Leben gerufen, mir treu zu sein.

Meine Aufgabe ist, mich nicht in die Verwöhnung ziehen zu lassen.

Ich kann nicht für den anderen entscheiden, dass er reift, das muss er selbst entscheiden.

Ich bin nicht für die Gefühle des anderen verantwortlich.

Ein weiteres Beispiel: Beim Tennismatch gibt der Spieler, der den Ball geschlagen hat, die Verantwortung an seinen Gegenspieler ab. Er selbst ist nicht mehr dafür verantwortlich. Konsequenz: Der Gegenspieler ist für den Ball, der in sein Feld geschlagen wird, verantwortlich.

Die größte Verletzung, die wir auslösen können, ist, nicht verletzen zu wollen. Denn damit geben wir den anderen der Verwöhnung hin.

Ich bin vom Leben gerufen, mir treu zu sein.

Meine Aufgabe ist, mich nicht in die Verwöhnung ziehen zu lassen.

Ich kann nicht für den anderen entscheiden, dass er reift, das muss er selbst entscheiden.

Ich bin nicht für die Gefühle des anderen verantwortlich.

Ein weiteres Beispiel: Beim Tennismatch gibt der Spieler, der den Ball geschlagen hat, die Verantwortung an seinen Gegenspieler ab. Er selbst ist nicht mehr dafür verantwortlich. Konsequenz: Der Gegenspieler ist für den Ball, der in sein Feld geschlagen wird, verantwortlich.

Verantwortlich sein, die Balance „nicht mehr, oder weniger zu verwöhnen“ für einen alten Menschen, der dem Sterben nah ist.

Ulrich Schaffer erzählt von seiner 91jährigen Mutter.

Die Familienmitglieder haben sich um sie gekümmert, aber vieles konnten sie der alten Dame nicht recht machen. Mal wollte sie essen, dann wieder nicht. Sie machte es denen, die sie umsorgten, schwer. Auch die Frage zu Medikamenten, die für ein Weiter im Leben sorgen, stellte sich. Und eines Tages: „Du musst dich entscheiden. Willst du leben oder sterben.“ „Ja, dann will ich sterben.“ sagte die Mutter. Und als das Sterben auf sich warten ließ sagte sie „Na, was ist denn jetzt?“ „Du musst Geduld haben, so schnell geht das nicht.“

Das hat mich sehr an das Sterbefenster meiner Mutter erinnert und an das meiner Schwiegermutter. Als wir und sie bereit waren, sie gehen zu lassen / zu gehen, war es Erlösung für uns alle und für sie.

2. Thema

AFFAIRE

In einer Affaire sucht Mann/Frau eine ungelebte Version des eigenen Lebens. Es findet eine Projektion statt (unbewusster Vorgang), die mit der Person, mit der die Affaire eingegangen wird (von der ich glaube, ich wäre verliebt), nichts zu tun hat.

C. G. Jung:

Wenn man eigene unbewusste Tendenzen den anderen «ansieht», nennt man das eine Projektion.

Ulrich Schaffer plädiert dafür, eine Ehe nicht „so schnell aufzugeben“. Wenn beide eine Lösung finden wollen sollte das gelingen.

In seinem Buch „Stärker als der Tod“ geht es um:

Die Liebe: von der Verarbeitung einer Affaire bis zum Glück, einander zu haben. Briefe, die ermutigen und herausfordern und die lebendige Kraft der Liebe feiern.

Wir haben uns geliebt und so die einzelnen Momente zu einer Kette aneinandergereiht, auf der das Licht eine Bleibe hatte. Ich ahne, dass wir ein Wunder geschaffen haben gegen Vergänglichkeit und Angst. Wir haben in unserer Unvollkommmenheit ein Haus füreinander gebaut, in dem zu leben Glück war und noch ist.

Stärker als der Tod

https://www.ezs.cc/shop/spiritualitaet/buecher-von-ulrich-schaffer/staerker-als-der-tod-briefe-ueber-die-liebe/

Und hier enden meine Aufzeichnungen EINES LANGEN ABENDS FREUDE, es wurde 22:00 Uhr.

Viele machten sich auf den Heimweg, viele verweilten und und und …

Ich spüre diesen drei Stunden, die sich bis heute durch wiederholtes Durchdenken und hier Verarbeiten potenziert haben, nach ~

und

bewege

das Erfahrene

in Herz und Sinn.

 

F U ß N O T E N :

wie ich den Raum der Bereiten sehe:

mehr als hundert ZuhörerInnen (ja, die Frauen bilden die großen Mehrheit), luftiger, freundlich wirkender Raum, fröhliche Stimmung, angenehm an mein Ohr strömendes Geplauder, „frau“ kennt sich; lila, violett, rot, blau, rosa, grau, schwarz, türkis, Sternenschal, grün, petrol, orange-gestreift, flieder, Seide, Glanz, wallende Robe in purpur-weiß-schwarz, groß-kariert, jeansblau, rosenholz, beige

der Meister in weißem Oberteil, violett blitzt am Hals das Untershirt, schwarzer Hose, schwarzen Schuhen, als „Hausherr“ erkennbar, kümmert sich um seine Gäste, zugewandt, umsichtig, bereit für die Bereiten

„Es werde Licht“ ~ erstrahlt ~ beim auf dem (erhöhten) Podium-Willkommen-Intro durch Barbara Utz. Hier stehen Freunde Freunden gegenüber, zusammen, zueinander gewandt, spürbar, sehr spürbar.

was mich (zusätzlich) besonders berührt / aufhorchen lässt:

eine Schüsselvoll (aus dem Gedicht NADELÖHR, Gedichtband „Mit offenen Augen“, Neue Gedichte 2015-2016)

die Wohnung der eigenen Seele (Bei sich sein, Geschenkheft, Kaufmann Verlag, ISBN 9783780612489)

Gehe bedächtig den stillen Weg zu dir, den Weg zu finden, der dich aufblühen lässt (Vertraue deiner inneren Weisheit)

Bewohne deine Handlungen, Schaffe dir ein Heim in dir selbst, (Bewohne deine Handlungen)

Wenn du dich nicht entscheidest, werden andere die Entscheidung für dich treffen, (Text: Du gehörst dir)

Ich bin ein Prozess. Ich bin immer im Prozess

und hier Ulrich Schaffer o-Ton als Willkommen vor Reiseantritt nach Europa zur Lesereise 2016

http://www.ulrich-schaffer.com/www.ulrich-schaffer.com/Willkommen.html

 

2 Kommentare

  1. Elisabeth Krumeich sagt

    Liebe Ingrid,die Beschenkte entsendet Dir einen Gruß,von Herzen und Dankbarkeit für das kleine Stückchen Teilnahme,auf diesem Weg.Es ist wie eine Schachtel Pralinen,voller Köstlichkeiten,die aber nicht weniger werden,sondern immer wieder dazu einladen,es “auf der Zunge zergehen zu lassen”.Ich habe es jetzt einmal gelesen und werde es noch oft tun,dass es absinken kann in Seele,Körper und Geist um dann den Samen zu beachten und begrüßen.Darf ich die daran teilnehmen lassen,die mich in den letzten Tagen begleitet haben auch an meinem Verzichten müssen? Das Thema Freundschaft erfährt in diesen Tagen eine neue Bereicherung. Sei umarmt. Elisabeth

    • Wie wiegend-köstlich Deine Worte für mich, liebe Elisabeth! Und: danke, dass ich Dir diese Freude als Geschenk für von Dir so zahlreich erhaltene Geschenke erzählen kann. Ja, Freundschaft ist ein kostbares Gut und teilhaben-lassen, diejenigen, die uns lieb-und-wert-sind, doppelter Genuss. Unser unsichtbares Band, getragen vom Sonnenschein hin zu Dir, hüpft vor Freude. Herzlich, Ingrid

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