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όχι-verpulverung

oxi-verpluverung

ohne eigene worte ~ ich lasse das Griechische sprechen …

mythisch, metaphergetränkt, zeitweise „nicht ganz von dieser Welt”

wie schön .. könnte alsbald die SYMPHONIE zu Gehör gebracht werden

die Symphonie (η συμφωνία) nicht nur Instrumentaltonwerk und Gesamtheit, worin verschiedenartige Einzelheiten zusammenwirken, sondern auch Einigkeit und Vertrag, z.B. από σήμερα επικρατεί συμφωνία (ab heute herrscht Einigkeit), κλείνω μία συμφωνία (ich schließe einen Vertrag ab).

Liste von Gräzismen

3. Hilfspaket steht: 86 Milliarden fließen nach Athen (s. weiter unten) und werden hoffentlich nicht verpulvert~ die SYMPHONIE wird „gespielt”

Liste von Gräzismen

(Gräzismen sind Wörter, die aus dem Griechischen – zumeist aus dem Altgriechischen – in die deutsche Sprache entlehnt wurden.)

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Gr%C3%A4zismen

Rolf Kussl: Wir sprechen alle Griechisch

„Die, die ihn verstanden, lächelten einander zu. Aber was mich

anlangt, so war es Griechisch für mich.“ – Mit den Worten „it

was Greek to me“ kommentiert Casca, einer der Verschwörer,

in Shakespeares „Julius Caesar“ die Worte Ciceros, der – wie

jeder gebildete Römer – nicht nur seine Muttersprache, son-

dern auch das Griechische perfekt beherrschte. Bis heute wird

im Englischen der Ausdruck „that is Greek to me“ in einem

Sinn verwendet, der unserem „das kommt mir spanisch vor“

entspricht. In Deutschland  hingegen empfand man offenbar zu

keiner Zeit das Griechische als etwas derart Fremdes, dass es

synonym zu „unverständlich” werden konnte. … weiter hier kussl_wir_sprechen_alle_griechisch

Rolf Kussl: Wir sprechen alle Griechisch

Erschienen in: Rolf Kussl (Hg.): Lateinische Lektüre in der Mittelstufe (2008),

DIALOG Schule und Wissenschaft Bd. 42, Speyer 2008, S. 249-258.

Nicht alles ist „rein-“Griechisch …

Auszug aus „Die semitischen Fremdwörter im Griechischen” zu lesen auf Seite 7 der 280-Seiten Buch-pdf, Digitized by the Internet Archive in 2010 with funding from University of Toronto, von Dr. HEINRICH LEWY, OBERLEHRER AM GYMNASIUM ZU MÜLHAUSEN IM ELSASS.

1. Tiere. 7 na.Qda'kiQ. 



Der Panther heisst bei Homer naQdaXig oder noqdaXig, 

wofür Älian auch naqda'kog oder Ttdqöog hat. Aristoteles, 

Tiergesch. VIH, 28: Tiagdaleig ö^ iv xf^ldoic^^ ev ds xfj 

EvQiöm] ov yiyvovxai. Prellwitz bezeichnet das Wort als 

fremd und vergleicht zweifelnd das altindisehe prdäJcu-s 

„Natter, Tiger, Panther". Keller, Tiere d. klass. Alt. 387, 

scheint mir das Richtige zu treffen, wenn er hebräisches "["la 

häröcl „scheckig" zu Grunde legt: die Vertretung von n b 

durch TT ist gar nicht auffällig. Muss-Arnolt 98 denkt an das 

assyrische parädu „ungestüm sein". Im Assyrischen heisst 

das Tier nimm, im Hebräischen -i?:; nämer.

Studium

Fach-Guide Christian-Albrechts-Universität zu Kiel: Griechische Philologie

… Die Griechen beeinflussten die Römer maßgeblich in ihrem Denken. Und die wiederum das moderne Europa. Somit kannst du mit Fug und Recht behaupten, dass du ein Grundlagenfach der europäischen Kulturgeschichte studierst. … Und sie hat auch die meisten Wissenschaften erfunden: Denk nur an Philosophie, Geschichtsschreibung, Medizin, Biologie, Astronomie, Mathematik und Sprachwissenschaft. 

Was sind FALSCHE FREUNDE?

Auszug aus der

Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades

der philologisch-historischen Fakultät

der Universität Augsburg

vorgelegt von Georgios Alexiadis aus Athen Alexiadis_Dissertation

„Zwischensprachliche Interferenzerscheinungen innerhalb der kontrastiven Linguistik und der Neurolinguistik am Beispiel Deutsch-Neugriechisch”

Tag der mündlichen Prüfung: 21 Oktober 2008

ich zitiere aus:

„Falsche Freunde“ S. 37ff

2.2.1.2. faux amis (falsche Freunde)

Unter faux amis (falsche Freunde) im lexikalischen Bereich versteht man im Allgemeinen Wörter, die in zwei Sprachen „materiell mehr oder weniger ähnlich sind, aber mehr oder weniger verschiedene Bedeutungen haben“ (Gauger 1982:78). Der Terminus wird aber auch für die übrigen Bereiche der Sprache angewendet, d.h. auch für zwischensprachliche Beeinflussungen innerhalb der Syntax, der Grammatik und der Phonologie (siehe auch Zint, I. 1987:351-362).

Wandruszka (1979:217) stellt wiederum fest: „Die falschen Freunde sind die Kronzeugen des geschichtlichen Zufalls. Sie sind der beste Beweis für die spielerische Leichtigkeit, mit der man einem Wort neue Bedeutungen anvertrauen kann, da die eine, dort die andere“.

Im Folgenden wird eine Liste „falscher Freunde” des Griechischen im deutschen Wortschatz dargestellt. Es handelt sich dabei um eine relativ kleine Anzahl griechischer und deutscher Wörter, die in beiden Sprachen zwar gewisse Ähnlichkeiten in Aussprache und Schriftbild aufweisen, aber ganz bzw. teilweise verschiedene Bedeutungen haben. Die Erstellung dieses Lexikons der sogenannten falschen Freunde speziell für das Sprachenpaar Deutsch / Neugriechisch ist das Ergebnis meiner eigenen Untersuchungen.

Das Wörterbuch ist alphabetisch sortiert (nach dem deutschen Alphabet). Hier einige Beispielwörter:

Die Akribie (η ακρίβεια) nicht nur peinliche Genauigkeit, sondern auch Teuerung, z.B. ηακρίβεια των φαρμάκων (die Teuerung der Medikamente).

die Allotria (τα αλλότρια nur Plural) nur die fremden Sachen; fremdartige, nicht zur Sache gehörige Dinge, z.B. ασχολείται με τα αλλότρια (er beschäftigt sich mit fremdenAngelegenheiten).

die Anekdote (το ανέκδοτο) nicht nur kurze wichtige Geschichte, sondern auch etwas, was noch nicht im Buch veröffentlich wurde und der nicht ausgelieferte Kriminelle, z.B. ένα ανέκδοτο ποιήμα (ein unveröffentlichtes Gedicht) ο δράστης παραμένει ανέκδοτος (der Täter ist noch nicht ausgeliefert).

die Apokalypse (η αποκάλυψη) nicht nur die Schrift von Johannes und auch Untergang Unheil, sondern auch Geständnis, Aufdeckung, z.B. η αποκάλυψη της απάτης (die Aufdeckung des Betrugs).

die Askese (η άσκηση) nicht nur streng enthaltsame Lebensweise, sondern auch Übung jeder Art, Manöver und Ausübung eines Berufes, z.B. η λύση της άσκησης (die Lösung der Übung) η άσκηση του στρατού (das Manöver des Militärs) η άσκηση του επαγγέλματος του δασκάλου (die Ausübung des Lehrerberufs).

der Banause (ο βάναυσος) nicht nur Mensch ohne Kunstverständnis, sondern auch gewalttätiger, grober Mensch, z.B. είναι βάναυσος (er ist gewalttätig).

das Charisma (το χάρισμα) nicht nur durch den Geist Gottes bewirkte Eigenschaft und besondere Ausstrahlung eines Menschen, sondern auch das Geschenk, die Gabe, z.B. το χάρισμα ενός ποδηλάτου (das Verschenken eines Fahrrads).

der Despot (ο δεσπότης) nicht herrischer, tyrannischer Mensch, aber auch Gewaltherrscher sowie Bischof und Hausherr, z.B. είναι ο δεσπότης (er ist der Bischof) στο σπίτι είμαι ο δεσπότης (zu Hause bin ich der Hausherr).

die Diät (η δίαιτα) nur Krankenkost, Schonkost, aber nicht Bezüge der Abgeordneten bzw. den Professoren, z.B. σαν βουλευτής παίρνει και έκτακτη αμοίβη (als Abgeordneter erhält er auch Diäten).

das Giro (ο τζίρος) nicht bargeldloser Zahlungsverkehr, sondern nur Umsatz, z.B. σήμερα έκανε έναν καλό τζίρο (heute hatte er einen guten Umsatz).

die Historie (η ιστορία) nicht nur Geschichte, sondern auch Verstrickung, Verwicklung sowie auch Streit, Auseinandersetzung, z.B. η ιστορία του με τις γυναίκες (seine Verwicklung mit den Frauen) είχα σήμερα ιστορίες με την γυναίκα μου (ich hatte heute Streit mit meiner Frau).

der Idiot (ο ιδιώτης) nicht Dummkopf, Trottel, sondern nur Privatmensch, Privatperson, z.B. πρέπει να λάβουμε υπ΄ όψην μας και τους ιδιώτες (wir müssen die Privatpersonen berücksichtigen).

der Kosmos ( ο κόσμος) nicht nur Weltall, Weltordnung, sondern auch Leute und Natur, z.B. ο κόσμος περιμένει (die Leute warten) ο κόσμος μας αποτελείται από… (unsere Natur besteht aus…).

das Pathos (το πάθος) nicht nur Leidenschaft, sondern auch Qual, Folter, z.B. τα πάθη του θείου μου (die Leiden meines Onkels).

polemisch (πολεμικός/η/ο) nicht geharnischt, sondern nur kriegerisch, z.B. μιά πολεμική διαμάχη (eine kriegerische Auseinandersetzung).

die Symphonie (η συμφωνία) nicht nur Instrumentaltonwerk und Gesamtheit, worin verschiedenartige Einzelheiten zusammenwirken, sondern auch Einigkeit und Vertrag, z.B. από σήμερα επικρατεί συμφωνία (ab heute herrscht Einigkeit), κλείνω μία συμφωνία (ich schließe einen Vertrag ab).

taktisch (τακτικός/η/ο) nicht nur die Taktik betreffend und planmäßiges Verhalten, sondern auch regelmäßig und ordentlich, z.B. μιά τακτική συνήθεια (eine regelmäßige Gewohnheit), ένας τακτικός μαθητής (ein ordentlicher Schüler).

Roland Jurgeleit, München (StR für Griechisch Benediktinergymnasium Ettal)

rein private Website, für meine Schüler erstellt. Diese Website zielt nicht auf allgemeine Kenntnisnahme, sie widmet sich vielmehr den speziellen Unterrichtssituationen meiner Klassen.

Datum der letzten Änderung: 01/08/2015 22:28:47

Warum Griechisch? Argumente, Gründe, Vorteile

Auszüge aus der Website:

Wer Griechisch lernt kommt der Erkenntnis des Humanen näher

Dies führt zu einem Verständnis des Humanum, des allgemein Menschlichen, die anthropologische Konstante, das sich aus vielen Facetten des menschlichen Wesens zusammensetzt, die archetypisch in der Gedankenwelt der Griechen auftreten. Wer einmal studiert hat, warum Menschen in bestimmten Situationen in bestimmter Weise handeln, der kann die daraus gewonnenen Erkenntnisse mit entsprechenden Situationen in späteren Epochen der Geschichte vergleichen und daraus die menschliche Konstante erkennen. Dies hat große Bedeutung, ist vielmehr unverzichtbar für Führungspositionen in Wirtschaft und Gesellschaft.

Wer Griechisch lernt, erlebt die Geburtsstunde und den Sinn der Demokratie

Wir lernen das Urbild der Demokratie kennen, nicht nur der äußeren Gestalt nach, wie es im Geschichtsunterricht vermittelt wird, sondern aus dem Denken und Bewusstsein derjenigen heraus, die diese Entwicklung zur Demokratie maßgeblich beeinflusst und gestaltet haben.

Wer Griechisch lernt, versteht Europa besser

Dies alles führt zu einem unvergleichlichen Verständnis der Entwicklung Europas aus seinen Wurzeln heraus. Die Geisteswelt der Griechen ist die Quelle, aus der sich die Entwicklung der Völker Europas bis heute speist. Es ist unsere geistige Heimat, die wir allein dadurch, dass wir im Herzen Europas aufwachsen, sozusagen mit der Muttermilch übernehmen. Im Griechischunterricht – und eigentlich nur in diesem Fach – werden wir uns bewusst, was genau unsere Wurzeln sind und welches die Bedingungen ihres Entstehens waren. Dies verhilft zum Beispiel dazu, nicht nur gefühlsmäßig Europäer zu sein und den entsprechenden Aussagen der Politiker blind zustimmen zu müssen (oder nicht), sondern die Beschäftigung mit den Wurzeln befähigt, einen eigenen Standpunkt in der Frage über den Sinn und die Notwendigkeit der Einheit Europas zu finden.

Keine griechische „Erfindung”:

Diskurs (lat.)

Diskussion (lat.)

Debatte (franz.)

Gleichwohl gibt es den

Dialog „Im Miteinandersprechen hindurchgehen zum Sinn“.

 

3. Hilfspaket steht: 86 Milliarden fließen nach Athen und werden hoffentlich nicht verpulvert~ die SYMPHONIE wird „gespielt”

APA, 20.8.2015, abgedruckt im STANDARD.AT

Link zum Artikel: 20. August 2015, 11:01

Nach den nationalen Parlamenten hat der Rettungsfonds die Griechenland-Hilfe abgesegnet, die erste Kreditrate wurde überwiesen

Luxemburg/Athen – Die Eurofinanzminister haben die erste Kreditrate von 26 Milliarden Euro aus dem neuen Rettungsprogramm für Griechenland freigegeben. Der Gouverneursrat des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) stimmte am Abend der Überweisung einer ersten Tranche zu, wie das aus den Finanzministern bestehende Gremium mitteilte.

Das dritte Hilfspaket hat ein Volumen von bis zu 86 Milliarden Euro für die nächsten drei Jahre und ist mit strengen Reform- und Sparauflagen verknüpft. Griechenland wird nun sofort 23 Milliarden Euro erhalten, hieß es. Griechenland hat auch sofort fällige Schulden bei der Europäischen Zentralbank (EZB) beglichen und 3,4 Mrd. Euro fristgerecht zurückgezahlt.

Grünes Licht

Die Finanzminister der Eurozone hatten für ihr grünes Licht noch die Zustimmung aus den letzten nationalen Parlamenten abgewartet. Als letzte Volksvertretung eines Eurolandes machte das niederländische Parlament am Mittwoch den Weg frei. Gegen großen Widerstand der Opposition stimmten sowohl die Koalitionsparteien der Rechtsliberalen und Sozialdemokraten als auch die linksliberale Oppositionspartei D66 mit knapper Mehrheit für die Milliardenhilfe.

Die Zustimmung war formal nicht zwingend, allerdings hatten mehrere Fraktionen eine Abstimmung beantragt. Ministerpräsident Mark Rutte überstand ein Misstrauensvotum, das der Rechtspopulist Geert Wilders eingebracht hatte. In der hitzigen Parlamentsdebatte wurde Rutte vor allem vorgeworfen, dass er im Wahlkampf 2012 versprochen habe, Griechenland kein weiteres Geld zu geben.

Klare Mehrheit

Zuvor hatte am Mittwoch auch Deutschland grünes Licht gegeben. Der Bundestag billigt das neue Hilfspaket mit einer klaren Mehrheit von 453 Ja- gegenüber 113 Nein-Stimmen bei 18 Enthaltungen. Neben den meisten Linken-Abgeordneten stimmten allerdings auch 63 Abgeordnete der regierenden Unionsparteien gegen die neue Milliardenhilfe.

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hatte noch einmal eindringlich um Zustimmung geworben. Natürlich gebe es “keine Garantie, dass das alles funktionieren wird”, sagte er. Es wäre jedoch “unverantwortlich, die Chancen für einen neuen Anfang in Griechenland jetzt nicht zu nutzen”. Auch er selbst habe “um diese Entscheidung gerungen”.

Abweichler

Die Zahl der Abweichler in der Union war dann jedoch noch höher als bei der Abstimmung im Juli über die Aufnahme von Verhandlungen über das Paket. Neben den 63 Nein-Stimmen gab es noch drei Enthaltungen. Im Juli waren es 60 Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen gewesen. Vier Nein-Stimmen kamen diesmal zudem aus der SPD. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ergriff in der Debatte nicht das Wort.

In Deutschland warf die Opposition der Regierung ein Versagen in der Griechenland-Politik vor. Sollte wegen der Sparpolitik der griechische Staat pleitegehen, werde das zu einer Verarmung der dortigen Bevölkerung führen, warnte Linken-Fraktionschef Gregor Gysi. Die Grünen stimmten trotz erheblicher Kritik mehrheitlich für das Hilfspaket.

Die Eurostaaten hatten monatelang über die Griechenland-Hilfen gestritten. Im Juli war dabei auch ein zeitweiliger Austritt Griechenlands aus der Eurozone debattiert worden. Die europäischen Staats- und Regierungschefs entschieden aber letztlich unter dramatischen Umständen, Griechenland im gemeinsamen Währungsgebiet zu halten.

Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem sagte: “Wir sind sicher, dass wir Probleme in den kommenden Jahren haben werden. Aber ich vertraue darauf, dass wir sie (die Probleme) lösen können.” Er sei zuversichtlich, dass sich der Internationale Währungsfonds IWF an dem Rettungspaket beteilige. Es wird sich erst im Herbst zeigen, ob der IWF, der eine massive Umschuldung fordert, dauerhaft bei der Griechenland-Rettung an Bord bleibt.

Geld fließt

Athen wird nun die erste Überweisung in Höhe von 23 Milliarden Euro erhalten – zehn Milliarden davon gehen auf ein Sonderkonto zur Finanzierung der griechischen Banken, 13 Milliarden sind für die Rückzahlung an die EZB und eines von der EU im Juli bewilligten Überbrückungskredits in Höhe von 7,16 Milliarden vorgesehen. Ursprünglich hatten die Eurofinanzminister 26 Milliarden Euro bewilligt. Die restlichen drei Milliarden sollen laut ESM “vor Ende November” überwiesen werden – entsprechend den Reformfortschritten.

In Athen, wo die Linksregierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras die Zustimmung zu dem Hilfspaket vergangenen Woche nur mit Unterstützung der Opposition erlangt hatte, wird nun über Neuwahlen spekuliert. Nach der Rückzahlung des Kredits am Donnerstag “wird die Regierung politische Initiativen ergreifen”, sagte Regierungssprecherin Olga Gerovassili am Mittwoch. Sie verwies jedoch eher auf die nächste Woche. In der Presse wurde über Neuwahlen nach einer Vertrauensfrage spekuliert – manche erwarteten das sogar schon ab dem 13. September. (APA, 20.8.2015)

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