Kunst und Kultur, Oper

Bregenzer Festspiele ~ André Chénier auf der Seebühne

P1260129-a_Bregenz-Seebühne - André Chénier von Umberto Giordano Ansichtskarte_mit Ingrid und Programmheft

Begeisternde Aufführung einer genialen Inszenierung in spektakulärer Kulisse vor verzaubernder Naturlandschaft:

wir nähern uns Bregenz mit dem Schiff von Bad Schachen aus

~ der Himmel wolkenschwer

begünstigt durch diese Anreise über den See präsentiert sich uns ein Blick hinter die Kulissen; wir schauen somit in das Gehirn (14 m hoch, 16 m breit) von Jean Paul Marat, dessen ‘Kopf Dreh- und Angelpunkt’ dieser Aufführung sein wird …

das Spiel kann beginnen

wir ~ eingehüllt in unsere Regenkleidung ~ warten gebannt auf das Einsetzen der Musik.

Es spielen die Wiener Symphoniker, Leitung Fabio Luisi

mir als Chorsängerin hat sehr gefallen

O Pastorelle, addio hier als Frauenchor

Chor der Schäfer und Schäferinnen

O Schäferinnen, lebt wohl, lebt wohl, lebt wohl!

Wir brechen auf zu unbekannten, fernen Ländern!

O weh, o weh, morgen sind wir schon weit fort!

Wir verlassen diesen Ort! O weh! O weh!

O weh! O weh! O weh! O weh!

Bis wir wiederkehren,

kennt unser Herz keine Freude!

O weh! O weh! Morgen sind wir schon weit fort!

O Schäferinnen, lebt wohl,

O Schäferinnen, lebt wohl!

(zusammen mit den KAVALIEREN)

Ach, morgen sind wir schon weit fort!

O göttliches Flüstern!

Ach! Lebt wohl! Lebt wohl! Ach! Ach!

Lebt wohl! Ach! Ach!

Andrea Chenier,  Improviso/Un di all’azzurro spazio Eine Aufnahme aus dem Jahr 2011 der Festspiele mit Roy Cornelius Smith als Andrea Chenier

Colpitto qui m’avete ov’io geloso celo

il più puro palpitar dell’anima.

Or vedrete, fanciulla, qual poema

è la parola “Amor”, qui causa di scherno!

 

Un dì all’azzurro spazio guardai profondo,

e ai prati colmi di viole, pioveva l’oro il sole,

e folgorava d’oro il mondo:

parea la terra un immane tesor,

e a lei serviva di scrigno il firmamento.

Su dalla terra a la mia fronte

veniva una carezza viva, un bacio.

Gridai vinto d’amor:

T’amo tu che mi baci, divinamente bella,

o patria mia!

E volli pen d’amore pregar!

Varcai d’una chiesa la soglia;

là un prete ne le nicchie

dei santi e della Vergine,

accumulava doni

e al sordo orecchio

un tremulo vegliardo

invan chiedeva pane

e invano stendea la mano!

Varcai degli abituri l’uscio;

un uom vi calunniava

bestemmiando il suolo

che l’erario appenza sazia

e contro a Dio scagliava

e contro agli uomini

le lacrime dei figli.

In cotanta miserie la patrizia prole che fa?

Sol l’occhio vostro esprime umanamente qui

un guardo di pietà, ond’io guardato ho a voi

si come a un angelo.

E dissi: ecco la bellezza della vita!

Ma, poi, a le vostre parole,

un novello dolor m’ha colto in pieno petto.

O giovinetta bella,

d’un poeta non disprezzate il detto:

Udite! Non conoscete amor,

amor, divino dono, non lo schernir,

del mondo anima e vita è l’amor!

das Fest geht weiter

das Volk begehrt auf ~ die Aristokraten sind schockiert

gemäßigt, oder nicht ~ keine Gnade ~ Tod den Girondisten

Marats Antlitz wird zum blutroten Tribunalsaal ~ das Urteil ist gesprochen, auf Chénier wartet die Guillotine und Maddalena nimmt eine andere Identität an, damit sie mit ihm in den Tod gehen kann.

LIBERTÉ ÉGALITÉ OU LA MORT

Sinnbild des Übergangs vom Leben zum Tod, der überdimensionale (19 m) Spiegel

Jubel am Ende eines furiosen Abends, an dem der Himmel ein einsehen, und keinen weiteren Regen geschickt hat.

Viel Applaus und Jubel für Carlo Gérard, Maddalena die Coigny, André Chénier, Contessa die Coigny, Bersi.

Alles zu André Chénier auf der offiziellen Webseite der Bregenzer Festspiele mit Audiotrailer

das enthusiastische Publikum auf dem Weg nach Hause

wir warten auf “unser” Schiff

es ist die Schwaben, sie bringt uns zurück

nach

Bad Schachen

Fotomontage

Ansichtskarte Schöne Grüße aus Bregenz (Bühnenaufbau für “André Chénier” von Umberto Giordano)

und ich mit Programmheft, aus dem Spiegel blickend

und hier die komplette Oper als Hörgenuss:

Andrea Chénier

Gabriela Benackova

Placido Domingo

Piero Cappuccilli

Wiener Staatsopernchor

Orchester der Wiener Staatsoper, Leitung Nello Santi

Produktion: Otto Schenk

Trailer mit „Stimmen der Instrumente“ und Film-Vorlauf; Beginn der Oper bei 3:15 Min.

1 Act (Part 2) beginnt mit Maddalena “Soffoco, moro tutta chiusa”

1 Act (Part 3) beginnt mit “O Pastorelle, addio”, Lied der Schäfer und Schäferinnen

1 Act (Part 4) beginnt mit André Chénier “Un dì all’azzurro spazio guardai profondo”

1 Act [Finale] (Part 5) Stimmen “La notte il giorno”

2 Act (Part 6) beginnt nach der Pause mit Applaus für Dirigent und Orchester und Mathieu “Per l’ex inferno!”

2 Act (Part 7) Roucher “La misteriosa alfin solleva il velo!” Chénier bekommt den Brief von Maddalena …

2 Act (Part 8) Maddalena: “Ecco l’altare”

2 Act [finale] (Part 9) Chénier und Maddalena Liebesduett und Finale – danach jubelnder Applaus

Kategorie: Kunst und Kultur, Oper

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Meine Geburts- und Heimatstadt ist Wien an der Donau. Die Welt erschloss sich mir weiter am Rhein ~ in meinen Lebensentwürfen mit Menschen meiner Liebe. Mitteilen und Teilen in und mit POETRY-SIGHTS, das ist, was mich antreibt, die Seite hier zu betreiben für alle, die Sinn dafür haben.