Theodor-Wolff-Preis für Zeitungsjournalisten 2011

~ Verleihung im Kameha Grand Hotel in Bonn am 6. September 2011. Dazu meine unmittelbaren Aufzeichnungen:

Mely Kiyak antwortet auf die Frage ‑ gestellt von ihrem Laudator Bernd Hilder (Chefredakteur Leipziger Volkszeitung) ‑, wie sie es schaffe, alle 7 Tage einen Beitrag zu schreiben: „Man denkt sich eben auch jede Woche ein Küchlein aus.“

Jan Rübel antwortet seinem Laudator Peter Stefan Herbst (Chefredakteur Saarbrücker Zeitung) zum Thema Foto und Text: „Optisch und textlich führt manchmal zu prägnanteren Ergebnissen.“

Rena Lehmann: Auf die Bemerkung ihres Laudators Franz Sommerfeld (Mitglied des Vorstands der Mediengruppe M. DuMont Schauberg), sie hätte keine eigene Haltung zu dem Vorfall geschrieben: „Die Geschichte interessiert mich wirklich in Gänze, ich komme vorurteilslos.“ und „Ich verstehe meine Reportage als Protokoll.”

Uwe Ebbinghaus sagt zu seiner Arbeitsweise: „Ich kann es nur empfehlen: tagesaktuell arbeiten und lange Zeit brauchende Geschichte.“ Sein Laudator ist Christoph Irion (Chefredakteur Reutlinger Generalanzeiger).

Kirsten Küppers: Auszug aus dem Text, es liest Birte Schrein (aus dem Bonner Schauspielensemble): „Das waren Ideen, auf die sie hinträumte.“ Im Gespräch mit ihrem Laudator Ulrich Reitz (Chefredakteur WAZ) sagt die Preisträgerin, dass sie weiterhin mit Hacer Arikan in Verbindung sei und darüber wieder schreiben werde.

Klaus Harpprecht: zeigt sich tief bewegt und dankend nach der Rede seiner Laudatorin Bascha Mika (ehemalige TAZ-Chefredakteurin, jetzt Publizistin), ist überwältigt von der Begegnung mit dem Überraschungsgast, einer Vertrauten aus alten Zeiten und versichert, dass seine Liebe und sein Wirken auch in Zukunft dem Journalismus gehört. „… zumindest, solang ich noch bei Trost bin.“

Und darüber hinaus im Detail: Die Preisträger und ihre Texte

Für sein Lebenswerk wurde Klaus Harpprecht ausgezeichnet. Hier seine Rede auf Cicero online.

Wer war Theodor Wolff?

Allgemeines zum Theodor-Wolff-Preis

Theodor Wolff und die Sprache der Tatsachen, ein Artikel von Ralf Siepmann

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