silberner mond

 

Rusalka, Antonin Dvořák, Lied an den Mond

Silberner Mond du am Himmelszelt,
strahlst auf uns nieder voll Liebe.
Still schwebst du über Wald und Feld,
blickst auf der Menschheit Getriebe.
Oh Mond, verweile, bleibe,
sage mir doch, wo mein Schatz weile.
Sage ihm, Wandrer im Himmelsraum,
ich würde seiner gedenken: mög’ er,
verzaubert vom Morgentraum,
seine Gedanken mir schenken
O leucht ihm, wo er auch sei,
leucht ihm hell, sag ihm, dass ich ihn liebe
Sieht der Mensch mich im Traumgesicht,
wach’ er auf, meiner gedenkend.
O Mond, entfliehe nicht, entfliehe nicht!